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Militaria Datenbank - Säbel, Degen, Schwerter https://miliwiki.de/ de Fri, 23 Feb 2018 18:21:23 GMT vBulletin 60 https://miliwiki.de/images/misc/rss.png Militaria Datenbank - Säbel, Degen, Schwerter https://miliwiki.de/ Preußen - Artillerie-Säbel M/1848, ungekürzt https://miliwiki.de/showthread.php?137687-Preußen-Artillerie-Säbel-M-1848-ungekürzt&goto=newpost Sat, 27 Jan 2018 22:26:24 GMT Modell: *Artillerie-Säbel M/1848 *- Kgr. Preußen Gesamtlänge: 1010 mm Klingenlänge: 880 mm Klingenbreite: 31 mm Klingenstärke: 8 mm Länge der... Modell: Artillerie-Säbel M/1848 - Kgr. Preußen

Gesamtlänge: 1010 mm
Klingenlänge: 880 mm
Klingenbreite: 31 mm
Klingenstärke: 8 mm
Länge der Scheide: 915 mm

Hersteller: Weyersberg & Stamm, Solingen


Stempel:

Militärfiskalische Abnahme W71 auf dem Klingenrücken
FW 49, Revisorstempel und eine '27' auf dem rechten Parierlappen
Herstellermarke WEYERSBERG & STAMM SOLINGEN auf linker Fehlschärfe
auf dem Ringband '29'
Parierstange rechts 'R'

Truppenstempel Parierstange links 5.A.r.2.26
Feldartillerie-Regiment von Podbielski (1. Niederschlesisches) Nr. 5, 2. reitende Batterie, 26.Waffe
26.Waffe

Truppenstempel Scheide links 5.A.r.2.110.
Feldartillerie-Regiment von Podbielski (1. Niederschlesisches) Nr. 5, 2. reitende Batterie, 110.Waffe


Beschreibung:

Eisen-Bügelgefäss
Griffbügel mit Durchbruch für Faustriemen in Parierstange übergehend, beidseitig Parierlappen
eiserne Griffkappe mit Lappen, genietet, Zwinge
Lederbespannte, gerippte Hilze
blanke, gebogene, einschneidige Klinge mit beidseitigem Hohlschliff, Mittelspitze
blanke Stahlblechscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Ringen
asymmetrisches Schleppblech
Mundblech mit 2 Schrauben seitlich gesichert ( eine fehlt )


Anmerkungen:

Der Artillerie-Säbel wurde nach 1848 für die Artillerie eingeführt. Durch AKO ( Allerhöchste
Kabinetts Ordre ) vom 07. 05. 1896 wurde die Gesamtlänge von 1010 mm auf 885 mm neu
bestimmt. Die Säbelklingen und Scheiden wurden gekürzt, neue Säbel gleich mit der kurzen
762 mm Klinge hergestellt.

Zur Unterscheidung wurde das kurze Modell als Artillerie-Säbel n/M. - neues Modell - bezeichnet.
Das vorliegende Stück ist offenbar der Kürzung entgangen.

Das Gefäß ist mit FW 49 ( Friedrich Wilhelm v. Preussen 1849 ) abgenommen, die Klinge
dagegen mit W 71, was dafür spricht, dass der Säbel 1871 eine neue Klinge erhielt.

Nach dem Waffen Etat von 1881 gehörte der Artillerie Säbel hauptsächlich
zur Bewaffnung der Mannschaften und Unteroffiziere der Reitenden Batterien
und Reitenden Ersatz Batterien. Darüber hinaus wurde der Säbel von
Stabsschreibern, Trompetern, Waffenmeistern bei allen Truppenteilen und bei
Mannschaften und Unteroffizieren der Artillerie-Ersatzeinheiten, Garnisonsbataillone,
Rekrutendepots, Infanterie und Artillerie Munitionskolonnen geführt.


letztes Bild: Längenvergleich ungekürzter Artillerie-Säbel M/48 zum Artillerie-Säbel n/A ]]>
Säbel, Degen, Schwerter joehau https://miliwiki.de/showthread.php?137687-Preußen-Artillerie-Säbel-M-1848-ungekürzt
Preußen - Garde-Husaren-Säbel https://miliwiki.de/showthread.php?137682-Preußen-Garde-Husaren-Säbel&goto=newpost Thu, 25 Jan 2018 20:39:48 GMT Modell: *Garde-Husaren-Säbel* - Kgr. Preußen / Großbritannien Gesamtlänge: 1025 mm Klingenlänge: 881 mm Klingenbreite: 31 mm max. Pfeilhöhe:... Modell: Garde-Husaren-Säbel - Kgr. Preußen / Großbritannien

Gesamtlänge: 1025 mm
Klingenlänge: 881 mm
Klingenbreite: 31 mm max.
Pfeilhöhe: 51 mm
Länge Scheide: 910 mm

Hersteller: Schnitzler & Kirschbaum, Solingen


Stempel:

Herstellermarke S&K auf der linken Fehlschärfe, daneben britische Abnahme L8 ( Lüttich )
darüber britische Aussonderungsmarke gegenläufige 'broad arrows'
preußischer militärfiskalischer Eigentumstempel FW50 und Revisorstempel auf dem Klingenrücken
Revisorstempel und ein'J' auf dem Korb klingenseitig
Revisorstempel auf der Parierstange griffseitig
Herstellermarke S&K und Revisorstempel auf dem Schleppblech


Beschreibung:

durchbrochener blanker Stahlkorb, Parierstange am Ende nach außen gerollt
schwarz lackierte, gerippte Griffhilze
eiserne Griffkappe mit Griffkappenlappen, quer vernietet
Bohrung mit Gewinde für Fingerschlaufenbefestigung im Korb
blanke Säbelklinge mit beidseitiger Hohlkehle und Mittelspitze
Stahlblechscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Ringen
asymmetrisches Schleppblech, Mundblech mit 2 Schrauben seitlich gesichert


Anmerkungen:

Der Garde-Husaren-Säbel wurde um 1852, möglicherweise zunächst versuchsweise, dann
aber in größerer Stückzahl beim preußischen Garde-Husaren-Regiment eingeführt. Ab 1855
wird dieser Säbel mit preußischen Abnahmen und dem Abnahmestempel L8 des britischen
Abnahmeoffiziers in Lüttich ( Belgien ) in Großbritannien geführt. Man kann davon ausgehen,
dass die Garde Husaren frühzeitig mit dem neuen Kavalleriesäbel M/1852 ausgestattet wurden
und deshalb der Garde-Husaren-Säbel nach wenigen Jahren wieder ausgemustert und nach
England verkauft wurde.

Stücke ohne preußische Abnahmen sind bekannt, evtl. handelt es sich um Nachfertigungen.
Es existieren Säbel mit preußischen aber ohne britische Stempel, so dass möglicherweise
nicht alle Säbel nach England gelangten.

In England wurde die blanke Eisenscheide geschwärzt. Beim hier gezeigten Stück handelt es
sich jedoch um eine neuzeitliche Lackierung. Auf der Klinge erkennt man den britischen
Ausmusterungsstempel, 2 gegenläufige 'Broad Arrows'.

Bisher ist neben S&K nur Gebr. Weyersberg als Hersteller bekannt. ]]>
Säbel, Degen, Schwerter joehau https://miliwiki.de/showthread.php?137682-Preußen-Garde-Husaren-Säbel