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Thema: Rifle No.3 MkI* (T)

  1. #1

    Standard Rifle No.3 MkI* (T)

    Hersteller: Winchester

    Modell/Kaliber: Rifle No.3 MkI* (T) im Kaliber .303 Britisch (7,7 x 56 R)

    konkrete Seriennummer: W 234622

    Fertigungsjahr: 1935


    Es handelt sich wie erwähnt um eines der 79 Gewehre aus dem BSA-Kontrakt vom 27. Juli 1935, der bis zum 09.12.1938 komplettiert wurde.

    Das Gewehr wurde 1918 offiziell als „Patt. ’14 sniper“ eingeführt und auch in Australien und Indien verwendet. 1926 wurde die Bezeichnung auf „Rifle No.3 MkI* (T)“ geändert. Nur Gewehre von Winchester wurden für den Umbau zum Scharfschützengewehr herangezogen, diese können anhand des W-Präfixes vor der Seriennummer identifiziert werden.

    Das Zielfernrohr wird als „Modell 1918“ bezeichnet und hat eine 3x Vergrößerung mit einem Sehfeld über 7,5 Grad. Der Hersteller ist üblicherweise Periscopic Prism Co. Ltd. Makers London“, wobei aber im Jahr 1935 ein Auftrag an die Firma B.S.A. Guns über 79 Einheiten ging. Dieser Kontrakt vom 27. Juli 1935 der am 9. Dezember 1938 vollständig geliefert war, ist sehr interessant. Die Zielfernrohre aus diesem Kontrakt können sehr einfach anhand der BSA-Gravur am Tubus identifiziert werden. Zusätzlich haben diese Gewehre auf dem hinteren Montagering die Markierungen des Irischen Freistaates (Fianna Fiel) in Form eines FF im Kreis gestempelt. Minimal unterscheiden sich die Gewehre in der Machart von den Scharfschützengewehren des ersten Weltkrieges in der Kontur der vorderen Montagebase, der gravierten gegenüber der früher gestempelten zusätzlichen Seriennummer an der rechten Seite der Visierhülse, und der Tatsache dass diese nunmehr mitsamt W-Präfix graviert wurde.

    Vermutlich kommt die geringe Zahl der gelieferten Gewehre auch daher, dass man den irischen Bedarf zunächst mit Gewehren aus britischen Beständen abdeckte. Der sozusagen darüber hinaus gehende Bedarf an Waffen wurde durch die 79 Stück aus Produktion BSA abgedeckt.


    Allgemeines/Besonderheiten:
    Hervorzuheben ist auch noch, dass die Scharfschützengewehre mit dem sogenannten „F-Sight“ Visier ausgerüstet wurden. F steht für „Fine“ und somit fein verstellbar. Das heißt das Visier hat zusätzlich eine Stellschraube an der Oberseite, wo mittels langer Zahnstange das Visier feinverstellt werden kann.

    Fast alle dieser irischen Gewehre wurden in Nordamerika als Surplus ab verkauft, woher auch dieses Gewehr stammt (sozusagen Reimport nach Europa).


    Bilder + Text: Promo
    Eingestellt und bearbeitet: Fridspeed
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