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Thema: Schweiz - M1842/52 kurzer Säbel ( Briquet )

  1. #1
    Super-Moderator Avatar von joehau
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    Standard Schweiz - M1842/52 kurzer Säbel ( Briquet )

    Modell: Ordonnanz 1842/52, Säbel für Mannschaften der Artillerie, Sappeure, Pontoniere, Train und Jäger

    Gesamtlänge: 740 mm
    Klingenlänge: 596 mm
    Klingenbreite: 35 - 30 mm sich verjüngend
    Länge der Scheide: 615 mm

    Hersteller: unbekannt


    Stempel:

    Wappen des Kantons Zürich mit ZZ - Zeughaus Zürich in der rechten
    oberen Wappenhälfte und Stücknummer 23. auf der Parierstange


    Beschreibung:

    Messinggefäß aus einem Guss mit Griffbügel in Parierstange mündend
    gerillter Griff ( 27 Rillen, 28 Rippen ), Parierstange abgebogen, tropfenförmiger Endknopf
    einschneidige, blanke, leicht gebogene Keilklinge ohne Hohlschliff
    Angel auf dem Griffkopf vernietet, kein Griffniet erkennbar
    schwarze Lederscheide, auf der Außenseite verdrahtete Messingmontur
    Ortblech mit Ortknopf, Mundblech ohne Deckplatte
    weißer Befestigungsriemen an der angelöteten Tragöse angenäht


    Anmerkungen:

    In der Ordonnanz 1842 wurde der kurzer Säbel nach Muster des französischen
    Sabre d'infanterie 'Briquet' Mle. 1816 ( fast identisch mit dem Sabre d'infanterie
    An XI ) als Standardmodell für die Schweizerische Eidgenossenschaft festgelegt
    und mit der Ordonnanz 1852 noch einmal bestätigt. Bereits in der Ordonnanz
    1817 war der Säbel 'Briquet' für die Eidgenossenschaft, wie auch schon in vielen
    anderen europäischen Staaten, eingeführt worden. Allerdings hielten sich die
    einzelnen Kantone nicht so genau an die zugestellten Musterexemplare, und
    es entstand eine Variantenvielfalt hinsichtlich der Anzahl der Griffrippen, des
    Endknopfes der Parierstange und in der Ausführung der Klinge, teils mit
    Hohlkehlen oder auch mit Rückenrille.

    Mit der Ord.1842/52 wurde nun verbindlich die Keilklinge ohne jegliche Rillen
    oder Hohlkehlen bestimmt. Auch besitzen diese Säbel im Gegensatz zur
    Ord.1817, eine deutliche Fehlschärfe. Die alten Säbel der Ord. 1817 blieben
    weiterhin im Bestand.

    Das Ende der schweizerischen Briquets kam mit dem Bundesratsbeschluss
    vom 21.12.1867. Für die Gewehrtragenden entfiel der Säbel, die nicht
    Gewehrtragenden erhielten stattdessen ein Faschinenmesser.
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