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Thema: Preußen - Artillerie-Säbel M/1848, ungekürzt

  1. #1
    Super-Moderator Avatar von joehau
    Registriert seit
    26.08.2006
    Ort
    Kgr.Preussen, Provinz Hannover
    Beiträge
    833

    Standard Preußen - Artillerie-Säbel M/1848, ungekürzt

    Modell: Artillerie-Säbel M/1848 - Kgr. Preußen

    Gesamtlänge: 1010 mm
    Klingenlänge: 880 mm
    Klingenbreite: 31 mm
    Klingenstärke: 8 mm
    Länge der Scheide: 915 mm

    Hersteller: Weyersberg & Stamm, Solingen


    Stempel:

    Militärfiskalische Abnahme W71 auf dem Klingenrücken
    FW 49, Revisorstempel und eine '27' auf dem rechten Parierlappen
    Herstellermarke WEYERSBERG & STAMM SOLINGEN auf linker Fehlschärfe
    auf dem Ringband '29'
    Parierstange rechts 'R'

    Truppenstempel Parierstange links 5.A.r.2.26
    Feldartillerie-Regiment von Podbielski (1. Niederschlesisches) Nr. 5, 2. reitende Batterie, 26.Waffe
    26.Waffe

    Truppenstempel Scheide links 5.A.r.2.110.
    Feldartillerie-Regiment von Podbielski (1. Niederschlesisches) Nr. 5, 2. reitende Batterie, 110.Waffe


    Beschreibung:

    Eisen-Bügelgefäss
    Griffbügel mit Durchbruch für Faustriemen in Parierstange übergehend, beidseitig Parierlappen
    eiserne Griffkappe mit Lappen, genietet, Zwinge
    Lederbespannte, gerippte Hilze
    blanke, gebogene, einschneidige Klinge mit beidseitigem Hohlschliff, Mittelspitze
    blanke Stahlblechscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Ringen
    asymmetrisches Schleppblech
    Mundblech mit 2 Schrauben seitlich gesichert ( eine fehlt )


    Anmerkungen:

    Der Artillerie-Säbel wurde nach 1848 für die Artillerie eingeführt. Durch AKO ( Allerhöchste
    Kabinetts Ordre ) vom 07. 05. 1896 wurde die Gesamtlänge von 1010 mm auf 885 mm neu
    bestimmt. Die Säbelklingen und Scheiden wurden gekürzt, neue Säbel gleich mit der kurzen
    762 mm Klinge hergestellt.

    Zur Unterscheidung wurde das kurze Modell als Artillerie-Säbel n/M. - neues Modell - bezeichnet.
    Das vorliegende Stück ist offenbar der Kürzung entgangen.

    Das Gefäß ist mit FW 49 ( Friedrich Wilhelm v. Preussen 1849 ) abgenommen, die Klinge
    dagegen mit W 71, was dafür spricht, dass der Säbel 1871 eine neue Klinge erhielt.

    Nach dem Waffen Etat von 1881 gehörte der Artillerie Säbel hauptsächlich
    zur Bewaffnung der Mannschaften und Unteroffiziere der Reitenden Batterien
    und Reitenden Ersatz Batterien. Darüber hinaus wurde der Säbel von
    Stabsschreibern, Trompetern, Waffenmeistern bei allen Truppenteilen und bei
    Mannschaften und Unteroffizieren der Artillerie-Ersatzeinheiten, Garnisonsbataillone,
    Rekrutendepots, Infanterie und Artillerie Munitionskolonnen geführt.


    letztes Bild: Längenvergleich ungekürzter Artillerie-Säbel M/48 zum Artillerie-Säbel n/A
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

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